Donnerstag, 3. Dezember 2009

Hab Acht vorm Zipferlak

"Hab Acht vorm Zipferlak, mein Kind!
Sein Maul ist beiß, sein griff ist bohr!
Vorm Fliegelflage sieh dich vor;
Dem mampfen Schnatterrind!"

Er zückt sein stark gebiftes Schwert,
Den Feind zu futzen ohne Saum;
Und lehnt' sich an den Dudelbaum
Und stand da lang in sich gekehrt,

In sich gekeimt, so stand er hier;
Da kam verschoff der Zipferlak
Mit Flammenlefze angewackt
Und gurkt' in seiner Gier.

Mit eins! und zwei! und bis aufs Bein!
Die biffe Klinge ritscheropf
trennt er vom Hals den toten Kopf;
Und wichernd springt er heim.

"Vom Zipferlak hast uns befreit?
Komm an mein Herz, aromer Sohn!
O blumer Tag! O schlusse Fron!"
So kröpfte er voll Freud.

Verdaustig wars und glasse Wieben
Rotterten gorkicht im Gemank;
Gar elump war der Pluckerwank
und die gabben Schwiesel frieben.

Musik beim Bloggen: U2

Montag, 19. Oktober 2009

Herbst Update

Nachdem ich ja schon ewig nichts mehr geblogged habe, dachte ich mir, es ist mal wieder Zeit für ein Update.

Leider wurde aus der ost-Tirol Aktion auf Grund von Schlechtwetter dann doch nichts. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Und nachdem ich im November versuchen werde unter die Kletterer zu gehen eröffnet das vielleicht noch mehr Möglichkeiten für nächsten Sommer.

Dafür war ich mitte September mit Freunden in tschechisch Krumau und habe eine absolut empfehlenswerte Schlauch-Bootstour gemacht. Man kann dort für ca. EUR 6,- pro Person die Moldau in einem sechs Mann Schlauchboot hinab paddeln. Unterwegs gibt es immer wieder Stellen wo man anlegen kann um sich mit Grillereien und Getränken zu versorgen. Am Ende der vorgegebenen Strecke (Fahrtdauer ca. 3 bis 5 Stunden, je nach Einsatz und Stoppdauer) wird man abgeholt und mit einem Kleinbus nach Krumau zurück gefahren.


Ansonsten ist Krumau auch eine wunderschöne mittelalterliche Stadt die man auf alle Fälle einmal besuchen sollte, immerhin liegt sie nur ca. zwei Stunden von Linz entfernt, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Man kann dort absolut gut und auch günstig Essen und wenn man nicht schlafen kann, bekommt man in der Apotheken Vodka, wo sogar die Gläser aus dem Tiefkühler kommen.

Nun seit Beginn des Oktobers hat die Uni wieder begonnen und so bin ich mit vollem Eifer und Einsatz am Montag und am Freitag auf der TU an zu treffen. Dienstag bis Mittwoch bin ich natürlich weiter im Büro und arbeite für ojs.at, wo ich im Sommer voll arbeiten durfte, was natürlich genial war, weil ich wiedereinmal viel dazu lernen konnte und durfte.

Ach ja, seit Ende September hab ich auch eine neue Mitbewohnerin - Anna - die als Musical Studentin in die Fußstapfen von Michi tritt, ist doch ihr Freund auch Drummer, wie Richard. Anna belebt die WG und bringt frischen Wind herein!

EDV-mäßig?... befinde ich mich auf Grund vom Studium wieder in der JAVA Welt und handiere mit Web-Services und dergleichen herum. Ein Thema das mich immer wieder faszinieren wird. Die Vorlesung Advanced Internet Computing, habe ich als meine Lieblings LV auserkoren für dieses Semester. Keine Sorge, der Rest ist auch sehr spannend!

Na gut, soweit das Update!

Musik beim Bloggen: Metallica

Freitag, 21. August 2009

12 Stunden: Hochkönig und zurück

Als sich Donnerstag Abend auf der anderen Seite Helli (ja es gibt auch andere Hellis) am Telefon meldete, war mir klar, es geht am Wochenende auf den Berg. Auf welchen war nicht ganz klar, aber klar war, es wird kein Spaziergang.

Nach kurzem hin und her, sowie der Frage: „Und du stehst dann sicher um fünf in der Früh auf?“, war ausgemacht, dass wir am Samstag nach Mühlbach rein fahren würden um den Hochkönig zu besteigen. Und so ging es dann eben am Samstag tatsächlich um halb Sechs los Richtung Gipfel. Die Anfahrt, wollte ich eigentlich zum Schlafen nutzen, aber wenn der Berg ruft, kann man eben nicht schlafen.

Unser Aufstieg begann um 6:45 a.m. Mitteleuropäischer Zeit und wir sollten geschlagene 10 Stunden am Berg sein. Es galt Helli, der immerhin schon mal den IronMan bis zum Ende mit gemacht hat und sonst auch immer Ausdauersport macht – zur Zeit fährt er ca. 8 Stunden Fahrrad pro Woche, als Training zwischen durch, wie er sagt – hinter her zu kommen.

Die Tour führt sehr bald nur mehr über felsige Einöde mit einem um so bestechenderen Ausblick über unsere schöne Heimat. Unterwegs trifft man immer wieder auf Leute, die keuchend und schnaufend ein „Servus, griaß eich Buam“ heraus pressen, die man dann aber hinter sich zurück lässt. Ins Schnaufen sind wir auch gekommen und das lag nicht nur daran, dass die Luft ab 2500 Höhenmeter merklich dünner wird. Jeder der diesen - zugegebener Maßen nicht einmal extremen – Bergaufstieg begeht hat genug Ehrgeiz um auch oben an zu kommen. Diese Stimmung spürten wir besonders am letzten Stück und als wir um 11:45 den Gipfel in durchschnittlicher Zeit erreichten. Das verdiente Weißbier oder der verdiente Radler schmeckt dann, auch auf Grund der Bergluft, besonders gut. Wir gratuliert uns gegenseitig mit einem traditionellen „Berg Heil!“ zum Gipfelsturm und kammen bald mit den Jungs ins Gespräch, die auf der anderen Seite über den Klettersteig gekommen sind, was ich mir daraufhin gleich für das nächste Jahr vorgenommen habe.

Vom Gipfel aus sieht man tatsächlich bis ins tirolerische und weit nach Oberösterreich hinein. Bei sehr klarer Sicht, so versichert uns der Hüttenwirt, kann man bis Wien sehen, was wir mit einem Augenzwinkern mal glauben wollen.

Nach ein einhalb Stunden ausruhen, Essen und einem kleinen Nickerchen begannen wir auch schon wieder den nicht mehr ganz so spektakulären Abstieg. Nach drei ein halb Stunden waren wir dann wieder beim Arthurhaus angelangt, wo wir noch einen tollen Kaffee und einen Rotweinguglhupf zu uns nahmen bevor wir das letzte Sttückerl zum Auto Marschierten.

Ein tolles Erlebnis und eine gute Vorbereitung auf die geplante Tour im September, wo wir dann vier Tage osttiroler Bergluft schnuppern werden.

Musik beim Bloggen: Kings of Leon

Sonntag, 21. Juni 2009

Grißenkareck

Soderla und nur ganz kurz... nachdem das Wetter die ganze Zeit grauslich war/ist, habe ich heute kurzerhad beschlossen am Nachmittag, in einer Regenpause auf zu steigen. In Begeleitung meiner lieben Mutter, ging es also aufs Grißenkareck - recht zügig.

Der Ausblick, wie man sehen kann war zwar durch leichten Nebel ein wenig getrübt, obgleich das Gipfelgefühl sehr wohl vorhanden war. Wer nicht lange gehen will, aber dennoch auf einen 2000er möchte, kann das Grißenkareck mittels Sessellift, oder Auto annähern. Der Fußmarsch mit steinig-felsigem Schlußstück, was auch ein gewisses Bergfeeling-light gibt, beträgt dann nur mehr zwischen 30 und 50 Minuten - ordentliches Schuhwerk ist hier von Nöten, also nix für Stöckelschuh Turisten.

Nachdem es am Montag abend wieder in die Asphaltwüste Wien zurück geht, werde ich den Bergen wohl ein wenig nachweinen müssen, weil ich bis Anfang Juli mit der nächsten Bergaktion warten muss.

Musik beim Bloggen: Hubert von Goisern - Hearst as ned?

Freitag, 19. Juni 2009

Erstbesteigung


Heuer musste es leider Juni werden für die Jahreserstbesteigung des Untersebergs meinerseits. Gemeinsam mit Tom, der am Vortag seine Matura erledigt hatte ging es nach einem kleinen Frühstück recht früh Richtung Glanegg. Dort angekommen machten wir uns auf den Untersberg über den berühmten Dopplersteig zu bezwingen.

Der Sagenumwobene Stadtberg von Salzburg ist mehr als 1600 Meter hoch und kann von mehreren Seiten bestigen werden. Dopplersteig und Reitsteig sind die schnellsten Routen von österreichsischer Seite. Manche schaffen es unter einer Stunde 1000e Holz und Stein Treppen, die den Dopplersteig charakterisieren, zu bewältigen, andere bis zu drei Stunden. Wir lagen ganz gut in der Mitte - die sechs Bier am Vortabend waren nicht sehr geschickt.
















Wohl verdient und dringend nötig plünderten wir den Balisto Vorrat der Seilbahnhütte und fuhren um sage und schreibe sieben Euro (das ist die Stundentenermäßigung) mit der Gondel ins Tal, um in Fürstenbrunn in den 35 zu steigen und zum Auto nach Glanegg zu fahren.

Für die erste Bergaktion des Jahres war die Leistung brauchbar. Mit meinen heute neu erworbenen Bergschuhen, bin ich aber höchst motiviert diese zu steigern. Am Montag gehts aufs Grißenkareck...

Musik beim Bloggen: keine - alles schläft, einsam wacht Helle

Donnerstag, 11. Juni 2009

Mai Update

Ich sitze gerade an meinem Schreibtisch hier in Wien und hab gewissermaßen ein schlechtes Gewissen, weil ich schon länger nichts mehr geschrieben habe. Woran das liegt und welche Ausreden ich dafür/dagegen habe ist eigentlich belanglos...
Nun, großartige Veränderungen in meinem Leben gab es überraschender Weise nicht. Neben Arbeiten und Studieren fröhne ich meinem Informatik Hobby derzeit ausgiebiger als sonst. Daraus ist aber bitte nicht zu schließen, dass ich nur mehr vorm Computer sitze.

Was alles im Mai so los war vermag ich nicht mehr im Detail wieder zu geben. Ein Highlight war auf alle Fälle die Eröffnung des Sommer im MQ. Dann hat mich irgendwann mal Petra für ein Wochenende besucht - Habe ihr Schönbrunn gezeigt, worauf ich recht stolz war, weil ich als Nicht-Wiener jemandem in Wien etwas zeigen konnte!
Zu Pfingsten waren Dominik und Mark bei mir einquartiert, was klarer Weise lange Nächte und sehr viel Spaß zur Folge hatte. Am Sonntag gings dann gemeinsam mit dem Auto nach Salzburg, unser aller Heimat. Leider einen Tag zu früh, weil ich so Wolfis sehr gelungene Geburtstagsfeier verpasste. Aber ich machte das Beste daraus und eröffnete meine ganz persönliche Grillsaison!

Seither ist der Mai ja schon vorbei und der sommerhafte Juni fand Einzug und brachte ein, zwei Beachvolleyball Partien mit Markus, Michi, Wolfi, Philip mit Begelitung, etc. mit sich.
Baden war ich leider noch nicht, obwohl wohl sich vor ein paar Tagen bei der Besichtigung der Donauinsel (eigentlich um einen geeigneten Kyte-Trainings-Platz für Wolfi zu suchen), die Gelegenheit bot - war an dem Tag aber nicht meins.

Was macht die Informatik zur Zeit bei mir, wird sich der ein oder andere fragen, nachdem ich ja Eingangs schon darauf zu sprechen kam. Lernbedingt befasse ich mich wieder einmal vermehrt mit dem Internet und Verteilten Systemen. Hierzu gibts aber in Kürze mehr Infos, wenn ich mein kleines Projekt in eine anschauliche Phase geführt habe.

Musik während des bloggens: Coldplay

Mittwoch, 15. April 2009

koobface - Facebookvirus

und weil ich gerade so fleißig am bloggen bin ...
Vor einigen Tagen hab sogar ich mal nicht aufgepasst und mir beinhart einen Virus eingetreten. Naja eigentlich handelt es sich bei koobface um einen Wurm der im Mai 2008 zum ersten mal auftauchte. Er verbreitet sich über die social-messagin Plattform facebook und betreibt in erster Linie phishing - spioniert also Passwörter und Ähnliches von allem Möglichen aus; leider auch e-banking Accounts und Kreditkartennummern.

Wie bekommt man ihn?
Man bekommt von einem Facebook-Freund eine Nachricht mit einem Link zu einem Video. Der Text in der Nachricht, sowie der Betreff beinhaltet sehr schlechtes Englisch mit haufenweise Tippfehlern (oft ein Indiez für einen digitalen Parasiten). Wenn man den Link verfolgt kommt man auf eine Seite die Youtube ein wenig ähnelt, nur dass diese Seite plötzlich behauptet, man habe noch keinen Flashplayer installiert und daraufhin einen Download dazu anbietet.
Die geladene Stetup.exe braucht man nicht mal mehr doppel zu klicken, es ist vorher schon zu spät, weil die AktiveX Komponente bereits ihre Dienste geleistet hat.

Symbtome
  • Nachdem ja hoffentlich ein jeder mittlerweile irgendeine Antiv-Virus Software benutzt ist eines der ersten Symptome, dass sich der Virus Scanner meldet, da der koobface-Wurm nach Hause telefonieren versucht.
  • Das nächste was er macht ist, den Internet Explorer von Windows zu öffnen um einen gefakten Virus Scan an zu zeigen in dem er vor allen möglichen und unmöglichen Gefahren warnt:
  • Dannach versucht er einige Internet Seiten mit dem Standardbrowser (bei mir z.b. Firefox) zu besuchen. Wenigstens eine davon beinhaltet eine Seite, die eine Anti-Virus Software anpreist.
  • Eine weitere Raffinesse des Wurms äußert sich darin, dass in den Browsereinstellungen plötzlich ein Proxy auftaucht, den eigentlich keiner brauch - Zieladresse: localhost, mit Port 7171. Das braucht der Wurm dazu, damit alle Anfragen auf Google zu irgendwelchen Ablegern der Seite gelangen, die diese oben genannte Anti-Virus Software anpreisen.
    In der Adressleiste ist zu beobachten, dass dann statt http://www.google.at irgendwas der art: http://getSearch.info aufscheint.
Bekämpfen
Zum Glück ist der Wurm schon relativ bekannt und wurde anscheinend auch nicht mehr weiter entwickelt, deshalb gibt es ganz gute Abhilfe dagegen.
  1. Als erstes sollte man einfach mal Google ignorieren, denn da findet man jetzt nichts mehr! Und allgemein das Surfen im Internet abbrechen und sich ja nirgends mehr einloggen.
  2. Dann sollte man sine Anti-Virus Software auf den neusten Stand bringen und
  3. einen kompletten Scan durchführen.
  4. Computer neu starten.
  5. microsoft kenn diesen Wurm auch schon recht gut und drum gibt es ein Tool zur Bekämpfung dieses Schädlings (und nebenbei auch vieler anderer): dieses Malware-Removal-Tool herunterladen!
  6. Das gerade herunter geladene Malware-Remove-Tool ausführen und einen kompletten Scan damit vollziehen. (Im Bericht des Tools sollte dann die Meldung erscheinen, dass koobface entfernt wurde)
  7. Nun wieder einmal den Computer neustarten
  8. Im Browser den unerwünschten Proxy wieder ausschalten
  9. und die Facebook Passwörter unbedingt ändern!
Nun ja das war auch schon die ganze Hexeri... Das mit dem Neustarten des Computers ist nicht zwingend nötig, aber ich mache das immer um zu sehen, ob sich er Virus-Scan nochmal meldet oder nicht. Das kann aber bei manchen Vieren auch nach hinten los gehen, weil sie dann unter Umständen die Möglichkeit habe sich im Bootsektor fest zu fressen.
Aber alles halb so wild - der Wurm ist, wenn man ein wenig aufpasst recht harmlos und genau so schnell wieder vernichtet, wie er gekommen ist.

Musik während des bloggen: Chet Baker

von XP , LINUX und WILLI

Nachdem ich um die Osterfeiertage endlich mal genügend Ruhe aufbrachte um mich um meinen "uralt" Laptop zu kümmern beschloss ich ihn endlich mal wieder neu auf zu setzen.
Das mein XP so lange relativ problemlos lief versteht vermutlich nicht einmal Bill Gates, hatte ich es doch seit Weihnachten 2005 nicht einmal neu aufgesetzt. Nach einigen Stunden der Datensicherung, dem neuen Partitionieren und dann der langwierigen Installation mit gefolgter reinstallation der Programme, die so ein Informatikfutzi benutzt war ich dann ziehmlich glücklich, als ich feststellte, dass ich fast 20 GB weniger brauchte als vorher (naja in vier Jahren sammelt sich wohl doch sehr viel Müll an).
Was braucht einer wie ich aber auch noch? Richtig: Linux mit einem ordentlichen C-Compiler.
Nachdem die Festplatte in diesem Rechner recht klein ist, wollte ich nicht auch noch ein Linux darauf haben, was mir wieder Platz weg nehmen würde und so entschied ich mich für die Kubuntu USB Stick version die ich in einer recht übersichtlichen Auswahl auf Pendrivelinux fand, wo auch sehr einfach geschildert wird, wie die Installation vor sich geht.
Nun ja Linux ohne Internet ist genau so wie Windows ohne Internet: Heute: unvorstellbar!
Das mit dem WLAN ging eignetlich von selber - connect und schwups war ich verbunden, aber dann wollte ich auch mit meinem Tele-Ring Willi Stick ins internet und probierte aus, was mir der Tele-Ring Support dazu vorschlagen würde.

Leider können wir Ihnen für Linux jedoch keinen technischen Support anbieten, wir bitten um Ihr Verständnis!

Das hatte ich irgendwie erwartet, aber zur Verteidigung muss ich gestehen, dies Korespondenz fand tatsächlich am Nachmittag des Ostersonntags statt. Nun gut, also befragte ich mal Herrn Google und fand eine richtig tolle und einfache Beschreibung, die nach einigen Minuten einen Internetzugang ermöglicht hat!

http://www.albert-zangerl.com/blog2/?p=851&cpage=1

Riesen Dank an Albert, der diese Doku geschrieben hat!

Musik während des bloggens: Chet Baker

Dienstag, 7. April 2009

... nach einem Monat Wien ...

Nach einem Monat in Wien hab ich mich also schön langsam eingelebt!
Derzeit sitze ich aber auf der Terasse in Salzburg und genieße die Frühlingssonne bei einem gemütlichen Kaffee und den Klängen von Cafe del Mar. Dabei versuche ich mir gerade meine letzten Wochen durch den Kopf gehen zu lassen.
Trotz schlechten Wetters in der zweiten oder dritten März Woche bin ich gemeinsam mit Wolfi nach Schönburnn raus gefahren um uns endlich mal das Kaiserliche Schloss auch von innen an zu sehen. Um 9,50€ (es gibt schlichtweg keine Studentenermäßigung) bekommt man eine Audio-Guide Gerät, welches einen von Raum zu Raum führen wird und darf los koffern. Fotographieren und Filmen verboten (ich schätze mal wegen des Blitzes, was mein Handy nicht hat). Nach einer guten dreivieretl Stunde war der Spass auch wieder vorbei. Dennoch war das Ganze recht interessant, weil die Tour mit Details besticht die ich noch nicht kannte, wie zum Beispile ein Raum, indem Mozart als kleines Kind schon auftrat und sich ganz ungeniert der Kaiserin Sissi auf den Schoss setzte.









Weitere Highlites...

An irgendeinem der darauffolgenden Donnerstage traf sich zu aller Freude eine kleine Runde Salzburg im Mills. Leider konnte ich erst sehr spät nachkommen - lustig wars dennoch und endlich sah man den ein oder anderen wieder einmal.
Vermutlich in der selben Woche kam fast die selbe Runde zu einem Ausgiebigen Sonntagvormittagsfrühstück im Kaffee Einstein zusammen, wo es Frühstück und Kaffee so viel man essen und trinken kann um ca. 11,50€ gibt. Der ein oder andere, so wurde mir berichtet, kam von diesem Brunch aber erst um vier in der Früh wieder heim.

Naja und so blöd das nun auch klingen mag, verbrachte ich die restliche Zeit in Salzburg und Flachau. Hans feierte seine Sponsion, wo sich wiedermal alles traf, was Rang und Namen hatte. Die "Sause", so wird sie eignentlich von allen derzeit genannt, war ziehmlich genial und drum gibts hier auch keine Fotos!

Um ehrlich zu sein, sitze ich nicht mehr auf meinem salzburger Balkon, sonder schon wieder an meinem Schreibtisch in Wien um diesen Post fertig zu schreiben und auch die Musik hat sich geändert: Count Basic - in diesem Sinne...

Sonntag, 8. März 2009

Ganz Wien

Ja es ist wahr...
Seit 1. März zähle ich nun auch zur wiener Bevölkerung. Mein bescheidenes Zimmer befindet sich in einer netten WG im siebte wiener Gemeindebezirk und bietet alles was ein Student braucht: Küche, Bad, WC und ein Platz zum schlafen. Das Altbauzimmer das ich bewohne ist derweil noch relativ leer und kalt, wird sich aber in den nächsten Monaten zu meinem trauten Heim wandeln, davon bin ich überzeugt. Meine beiden Kollegen Jan-David und Michi sind absolut genial und ich befürchte, dass die ein oder andere Party in dieser WG unvermeidbar sein wird!









Ganz unbekannt ist mir die Bundeshauptstadt ja nicht - hab ich mir gedacht, aber überraschender Weise hab ich festgestellt, dass Wien größer ist als angenommen. Im Moment gibt es für mich vorallem Lokalitäten zu entdecken, wie das Neuner Bräu wo ich Freitags mit Michi und Davi(d?) den ein oder anderen Caipriovska hatte.

Nun denn - bald gibts mehr zu meinen diversen Eskapaden. Ganz patriotisch hörte ich Falcos Ganz Wien während ich diese Zeilen verfasste (danke Wolfi für die Idee)